Felix Hockgeiger erlebt bei der Challenge Roth ein unvergessliches Rennen
Mit einem beeindruckenden Auftritt bei der Challenge Roth am 5. Juli 2026 setzte Felix Hockgeiger ein sportliches Ausrufezeichen. Über die klassische Ironman-Distanz – 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein Marathonlauf – kämpfte er sich in 9:29:54 Stunden ins Ziel.
Da das Schwimmen ohne Neoprenanzug stattfand, zeigte sich Felix mit seiner Zeit von knapp unter 1:10 Stunden zufrieden. Anschließend ging es auf die Radstrecke, die für ihn nicht nur sportlich, sondern vor allem emotional zu einem besonderen Erlebnis wurde.
„Das Radfahren hat sehr viel Spaß gemacht und es war verrückt zu sehen, dass wirklich in jedem noch so kleinen Ort Stimmung gemacht wurde.“
Ein absolutes Highlight war dabei natürlich der Solarer Berg. Die Zuschauermassen, die enge Gasse und die unglaubliche Lautstärke sorgten für einen Moment, den Felix so schnell nicht vergessen wird.
„Nach dem ersten Mal Solarer Berg hat man echt erst einmal schlucken müssen, weil es einfach so ein krasses Gänsehaut-Erlebnis ist.“
Sportlich hatte er sich auf dem Rad etwas mehr erhofft. Sein Ziel war es, möglichst nah an die Fünf-Stunden-Marke heranzufahren. Am Ende standen 5:10 Stunden auf der Uhr. Vor allem der Wind kostete dabei vermutlich etwas mehr Kraft als ursprünglich geplant.
Die ersten 25 Kilometer des Marathons liefen anschließend sehr gut. Felix hatte Hoffnung, das Tempo bis ins Ziel halten zu können. Doch dann zeigte sich, was eine Langdistanz ausmacht. Auf den letzten 17 Kilometern bekam er immer wieder Krämpfe, die Beine schmerzten muskulär an vielen Stellen und die Aufenthalte an den Verpflegungsstationen wurden zunehmend länger.
Trotzdem kämpfte er sich weiter und erreichte das Ziel mit einem Marathon in starken 3:02 Stunden.
„Dass es am Ende doch noch ein 3:02-Stunden-Marathon wurde, hätte ich zwischenzeitlich nicht gedacht.“
Mit einer Gesamtzeit von 9:29:54 Stunden finishte Felix seine Challenge Roth deutlich unter der Zehn-Stunden-Marke.
Noch wichtiger als die Zeit war für ihn jedoch das gesamte Erlebnis. Noch nie zuvor hatten ihn bei einem Rennen so viele Freunde und Familienmitglieder direkt an der Strecke unterstützt oder über den Liveticker mitgefiebert.
„Roth war das bisher schönste Rennen und sportliche Erlebnis. Die Stimmung ist einfach einzigartig.“
Ob Felix noch einmal eine Langdistanz in Angriff nehmen wird, lässt er zunächst offen. Eines steht für ihn allerdings bereits fest:
„Wenn, dann wird es wieder Roth sein!“




