Der Start am frühen Morgen in der starken Meeresbrandung war eine neue Erfahrung. Die Übungen im Hallenbad konnte Christiane Göttner dabei nur ansatzweise zur Anwendung bringen.. Es waren 4 Bojen zu umrunden, die nur kurzfristig ins Blickfeld gerieten und immer wieder neu angesteuert werden mussten. Nach insgesamt 1,9 km wurde ich von starken Wellen an den Strand gespült und musste erst mal mühevoll die trotz Neoprenanzug steif gefrorenen Glieder wieder einigermaßen in Bewegung bringen. Die anschließende Radstrecke (90 km und 1200 Höhenmeter) führte vom Meeresufer ins Hinterland durch das Naturschutzgebiet in Serpentinen auf den Montseny und mit langen Abfahrten wieder zum Meer zurück. Die Strecke war vielfältig und fordernd aber machte mir viel Spaß.Nach der abschließenden Laufstrecke über 21,1 km in 2,5 Runden die am Ufer entlang führte und von vielen Zuschauern, auch von deutschen Touristen, lautstark begleitet wurde, kam ich in 6:28:42, zwar erschöpft, aber froh ins Ziel, das Event ohne irgendwelche Malaissen  geschafft zu haben. Viele Athleten mussten wegen Fahrradpannen oder anderer Probleme aufgeben. Auf der Rad-und Laufstrecke konnte ich den Rückstand nach dem Schwimmen immerhin mit einem Vorsprung von knapp 20 Minuten wettmachen.

Die ETU ließ es sich nicht nehmen am Abend eine sehr feierliche und würdige Siegerehrung für ihre Teilnehmer zu bieten.

GRATULATION zum Sieg der Europameisterschaft auf der Mitteldistantz AK 60 !