Andi Sextl, ….nach mehr als 4 Jahren ohne wirklich kontrolliertes Training wollt ich einmal die Langdistanz ausprobieren. Meine Zielvorgabe war neben meiner normalen beruflichen Tätigkeit den IM in unter 10 Std. zu finishen ohne mich Tod-trainieren zu müssen.

Die Rechnung sollte äußerst knapp aufgehen, nach dem Start um standartgemäß 7:00 Uhr verlief das Schwimmen ziemlich unaufregend in dem ich jedem Stress aus dem Weg geschwommen bin. Nach langsamen aber dafür lockeren 1:04 wechselte ich auf meine wie ich meinte stärkste Disziplin, dem Zeitfahren über traditionell 180Km. Nachdem ich mal wieder keine wirkliche Ahnung von der Strecke hatte erlebte ich nach der 1. Runde mein erstes mentales Loch was mich ziemlich überraschte. Die Euphorie kehrte aber mit dem blauem Himmel wieder zurück und so stieg ich nach etwas unbefriedigenden 5:09 vom mit ziemlichen Nacken und Rückenschmerzen vom Rad. Der Abschließende Marathon sollte nach meinen Vorstellungen eigentlich nach spätestens 3:30Std vollbracht sein doch auch hier musste ich ordentlich Lehrgeld zahlen und durchlebte mehrere „PIT STOPS“ wie auch mentale Löcher. Den Freunden an der Stecke und vor allem Christian Jais sei dank konnte ich die letzte Runde nochmal ein paar winzige Prozent zulegen und so überquerte ich die Ziellinie auf dem Dultplatz nach befriedigenden 9:59:23 Std. Tolles Gefühlt im Ziel… ein ziemlich fieses am Tag danach in der Arbeit;-)

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