Am 28.07.2013 fand bei schwülen 32°C mit einer Luftfeuchtigkeit von über 70% der berühmt-berüchtigte Heidelbergman statt, einer der weltweit härtesten Triathlonwettkämpfe auf der Kurzdistanz. Dies flößte mir schon die Tage vorher ordentlich Respekt ein. Hinzu kam noch, dass das Wasser des Neckars doch sage und schreibe eine Temperatur von 24,5°C hatte, so dass ich das erste Mal die 1,6 km ohne Neopren schwimmen musste. Allein schon davor hatte ich Bammel. Wie in der Streckenbeschreibung angeraten, bin ich am Tag zuvor die Radstrecke einmal abgefahren und da war mir klar, von was die Organisatoren sprechen.

Nachdem ich das Schwimmen einigermaßen überstanden hatte, ging es nach einem heftigen Anstieg am Schlossberg mit vielen weiteren Athleten (insges. ca. 600 Teilnehmer) 2 x hinauf den Königstuhl und mit Tempo 71,5 km/h wieder bergab (mehr habe ich mich nicht getraut, da auf der zweiten Runde bereits der Krankenwagen gestürzte Radathleten versorgen musste).

Als noch nicht so erfahrene Triathletin bin ich das Radfahren vorsichtig angegangen, um besonders bei dieser Witterung keine Muskelkrämpfe zu provozieren, da ich ja wusste, dass noch die nicht gerade einfache Laufstrecke auf mich wartete. Zudem war ich einfach nur froh, nach dem Radfahren wieder heil in der Wechselzone angekommen zu sein. Beim Laufen war ich dann ständig auf der Überholspur, obwohl mir das schwüle Wetter sehr zu schaffen machte (da half auch der Schatten nichts) .Mit einer Laufzeit von 47:28 konnte ich noch einige Athletinnen hinter mir lassen und mir damit den 1. Platz in meiner AK und den 18. Platz in der Gesamtwertung der Frauen sichern (Gesamtzeit 2:51:15).