Starkes Rennen von Tobias Winkler beim IRONMAN 70.3 Hradec Králové

Nach der Enttäuschung über die verkürzte Strecke beim IRONMAN Frankfurt ging Tobias Winkler beim IRONMAN 70.3 Hradec Králové diesmal mit einer offensiveren Herangehensweise ins Rennen.

Sein Motto, angelehnt an Jan Stratmann: „Lieber vorne sterben als hinten nichts erleben.“

Entsprechend ambitioniert sortierte sich Tobias beim Schwimmstart ein und peilte eine Zeit von etwa 35 Minuten an. Umso größer war die positive Überraschung, als er bereits nach knapp über 32 Minuten aus dem Wasser kam.

Nach einer ersten Wechselzone mit, wie Tobias selbst sagt, „deutlich Potenzial nach oben“ ging es auf die hügelige und an diesem Tag sehr windige Radstrecke. Seine geplante Wattzahl konnte er nicht durchgehend halten, machte auf dem Rad dennoch elf Plätze in seiner Altersklasse gut.

Mit guten Beinen startete Tobias anschließend in den Halbmarathon. Die geplante Pace von rund 4:30 min/km fand er nach einigen etwas zu schnellen ersten Kilometern gut und konnte sie lange halten. Eigentlich sollte auf der letzten der vier Laufrunden noch einmal das Tempo erhöht werden.
Magenkrämpfe, vermutlich durch ein zu aggressives Fueling auf dem Rad, machten diesen Plan jedoch zunichte. Ab Kilometer 18 wurden die Beschwerden so stark, dass Tobias deutlich Tempo herausnehmen musste.

Dadurch verpasste er sein Ziel von unter 4:45 Stunden knapp und erreichte das Ziel nach 4:46:27 Stunden. Mit seiner Platzierung zeigte er sich dennoch mehr als zufrieden: Platz 15 von 206 Startern seiner Altersklasse.

Nach Frankfurt ein Rennen, das gezeigt hat, was möglich ist – und auf dem sich für die kommenden Aufgaben aufbauen lässt.