Von wegen „Nichts für Weicheier“: Malerisch präsentierte sich der Ritzensee im österreichischen Saalfelden am Wettkampfmorgen den Teilnehmern beim Trimotion Triathlon (1km Schwimmen, 100 km Rad, 10 km Laufen). Das Wasser hatte angenehme 19 Grad und es gab eine eigene Startgruppe für die Frauen, das war alles sehr entspannt“, fasst Barbara Woköck vom Tri Team Fürstenfeldbruck die erste Disziplin zusammen. Doch nach dem Schwimmen, das sie und Vereinskameradin Melanie Braunmüller unter den ersten fünf Damen beenden konnten, wurde der für seine extremen Bedingungen berüchtigte Wettkampf seinem Image mehr als gerecht. Gleich sechsmal mussten die Starter diesmal eine mit steilen Anstiegen, unübersichtlichen Abfahrten und vielen Haarnadelkurven gespickte 16km-Runde auf dem Rad mit jeweils 250 Höhenmetern bewältigen. Melanie Braunmüller meisterte den Kurs als schnellste Teilnehmerin in 3.03 Stunden, Barbara Woköck fuhr sich mit gleichmäßigen Rundenzeiten in 3.11 Stunden auf Platz vier vor. Als beide gerade in die Laufschuhe gewechselt waren, legte das für 15 Uhr prognostizierte Gewitter so richtig los. Der Regen weichte die durch Wiesen und Waldstücke führende Laufstrecke auf, so dass die Veranstaltung jetzt eher einem Crossrennen ähnelte. Die beiden TuS-Athletinnen zeigten dennoch eine engagierte Laufleistung und konnten sich im Spitzenfeld der Damen ganz vorne platzieren: Melanie Braunmüller wurde in 4.20 Stunden Dritte in der Frauen–Gesamtwertung und auch in der Altersklasse (AK) der über 30-Jährigen. Barbara Woköck belohnte sich fürs Durchkämpfen mit einem hervorragenden vierten Platz bei den Damen und siegte überlegen in der AK 50. Den ersten Platz in der Damenwertung sicherte sich Elisabeth-Maria Haas vom MRRC München (4.12 Stunden) vor der Österreicherin Sandra Rehrl (4.13 Stunden).