Wenn man am Morgen des 19. Juni, dem Tag des Erdinger Stadttriathlons, in den Himmel sah, wusste man, dass man heute einen ständigen Begleiter hatte: den Regen. Aber wir wären keine Triathleten, wenn wir uns von diesem Wetter abhalten ließen. So starteten an diesem Tag Christiane Göttner (Altersklasse, AK 60) und André Tittel (AK 45) auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen – 40 km Rad – 10 km Laufen) sowie Walter Hermes (AK 35) auf der Volksdistanz (0,4 km – 20 km – 4 km). Der Schwimmstart fand im Kronthaler Weiher statt, an dem für die rund 1000 Starter ein kleiner Bereich in der allgemeinen Baustelle abgesperrt war. Alle drei Athleten schwammen sehr gute Zeiten und erreichten im Vergleich innerhalb der Altersklassen sehr gute Plätze. Der Wechsel auf das Rennrad war durch den völlig aufgeweichten Boden eine rutschige Angelegenheit. Doch konnten die Triathleten des TuS FFB auf der komplett gesperrten und relativ flachen Kreisstraße ED-19 einige Zeit wieder gut machen. Das High Light des Erdinger Stadttriathlons ist, wie in jedem Jahr, die anschließende Laufstrecke durch die Innenstadt und den Stadtpark. Begleitet von Samba-Trommeln, Blaskapellen und anfeuernden Zurufen der vielen Zuschauer vergaß man den Schlamm und die Anstrengung. Die sportliche Leistung konnte sich sehen lassen. Christiane konnte an der Stadtpfarrkirche als 2. in ihrer Altersklasse nach 2:57 Stunden den Silberpokal entgegennehmen. André durchquerte nach 2:31 Stunden den Erdinger Weißbier – Torbogen als 21. der Altersklasse. In der kürzeren Distanz schaffte Walter den 7. Platz der AK 35 in 1:11 Stunden.

Nach Aufwärmen und Wechsel der Kleidung stand fest: egal wie das Wetter sein wird, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.