Was für ein Triathlon – Der Klassiker und die 70.3 WM in Zell am See, die letzten Jahre verregnet – heuer traumhafte Bedingungen. Vom „Tri Team FFB“ waren mit Fabian, Paul, Wolfgang, Friedrich und dem Abteilungsleiter Wieland gleich 5 Männer am Start.

Am Vortag wurden die Räder mit 2200 anderen Starter eingecheckt, danach konnte man sich in aller Ruhe auf den Wettkampf am Samstag vorbereiten. Dieser startete bereits um 6:30 Uhr, Fabian musste gleich in der ersten Startgruppe ran. Danach folgten Wolfgang, Wieland und Friedrich in einer Startgruppe und mit der letzten Startgruppe um 7:15 Uhr Paul. Die Schwimmstrecke war in dem schönen Zeller See angenehm zu schwimmen, gerade raus – Wende – gerade zurück.

Anschließend ging es zügig durch die große Wechselzone aufs Rad, dort wurden insgesamt 90km mit 1288hm zurückgelegt. Die schöne Strecke in einem fantastischen Alpenpanorama gab einfach alles her, flach, schnell, hügelig, steil und kurvig. Dort hieß es nicht zu viel Körner zu verbrauchen um noch genügend Reserven für den anschließenden Halbmarathon zu haben. Fabian musste nach Aufforderung eines Wettkampfrichters ein verlorenes Gel mit dem Rad umdrehen und kurz gegen den Verkehr fahren um das Gel wieder aufzuheben.

Zurück in der Wechselzone wurden die Rad- mit den Laufschuhen getauscht. Die Laufstrecke verlief entlang am See mit einer Schleife durch die Innenstadt von Zell. Beflügelt durch die tausenden von Zuschauer machte der Lauf echt Spaß. Ok, am Ende mussten wir alle extrem leiden. Die letzte Belohnung war der lange Zielkanal (noch mehr Zuschauer), der Finisher Medaille, einer Dusche und einer super Athletenverpflegung.

Paul: Swim 31:30 – Bike 2:31 – Run 1:28 – Overall 4:37 – Rank 20 – DIV 6

Fabian: Swim 31:40 – Bike 2:50 – Run 1:47 – Overall 5:16 – Rank 367 – DIV 19

Wieland: Swim 31:07 – Bike 2:36 – Run 2:11 – Overall 5:27 – Rank 547 – DIV 39

Wolfgang: Swim 35:45 – Bike 2:52 – Run 2:08 – Overall 5:45 – Rank 817 – DIV 67

Friedrich: Swim 39:58 – Bike 3:05 – Run 1:58 – Overall 5:52 – Rank 928 – DIV 21

Am nächsten Tag konnten wir die Weltmeisterschaft in vollen Zügen genießen, denn wir hatten es schon hinter uns. Alle schauten natürlich auf das Duell zwischen Frodo, Sebi und dem Spanier Gómez.