Ein Platz unter den zehn besten Langdistanz-Triathleten seiner Altersklasse (AK) – das Ziel von Bernd Durach für die Langdistanz-Weltmeisterschaften in Immenstadt (4 km Schwimmen, 130 km Radfahren, 30 km Laufen) war ambitioniert. Schließlich hatte der Athlet vom Tri Team Fürstenfeldbruck insgesamt 81 Konkurrenten in der Klasse der 45 bis 50-jährigen, die aus aller Welt ins idyllische Allgäu angereist waren. Am Wettkampfmorgen präsentierte sich die Landschaft rund um den

Großen Alpsee wie auf den Werbepostkarten des Tourismusverbands, es herrschten „traumhafte Bedingungen für uns Triathleten“, schwärmt Durach von einem perfekten Tag. Nach guter Schwimmleistung (59 Minuten) spielte der 45-jährige seine Stärke auf der mit 2000 Höhenmetern gespickten Radstrecke voll aus und erreichte nach gut vier Stunden als 30igster Mann die Wechelzone im Auwald-Stadion. „Beim Laufen haben dann leider die Oberschenkel zugemacht, sonst wäre noch etwas mehr drin gewesen“, erinnert sich Durach an seinen Kampf in der dritten Disziplin. Seine Zeit von insgesamt 7.47 Stunden reichte dann trotzdem für den neunten Platz in der AK-Wertung und einen respektablen 66. Rang von 436 männlichen Finishern. Vereinskollegin Christiane Göttner, die in ihrer AK 55 mit einem Platz auf dem Podest liebäugelte, war mit ihrer Schwimmleistung von 1.26 Stunden sehr zufrieden und startete zuversichtlich in die zweite Disziplin. Doch die vielen harten Anstiege zogen der Laufspezialistin die letzten Kräfte aus den Beinen: „Nach dem Radfahren war ich wirklich platt, das Laufen hat dann die letzten nicht mehr vorhandenen Körner gekostet“, so Göttner. Mit ihrer Endzeit von 10.14 Stunden verfehlte sie das Podium als vierte ihrer Altersklasse zwar nur knapp, freute sich aber dennoch über ein erfolgreiches Finish und tolle Wettkampfeindrücke. „Die Konkurrenz war einfach besser, das muss man neidlos anerkennen.“