In Schongau wurde aus dem Triathlon witterungsbedingt kurzerhand ein Duathlon gemacht.  Grund waren ein zu hoher Pegelstand und Treibgut im Lech. Für die Herren- und die Damenmannschaft bedeutete dies, 5km Laufen, 37km Rad fahren und wiederum 5km Laufen. Der Start um 18:30 fand im Starkregen statt, das Wetter sollte sich den ganzen Abend über nicht bessern. Die Damenmannschaft ging ein paar Minuten später über dieselbe Distanz an den Start.

Das Rennen war wegen des schlechten Wetters und des Kurses durch die Altstadt mit vielen Kurven und Wendepunkten recht anspruchsvoll. Paul Günther setzte sich beim ersten Lauf ab und wechselte als einer der ersten auf das Rad. Kurz vor der Wechselzone wurde er von Fabian Schaffert eingeholt und die beiden Brucker starteten in den abschließenden Lauf. Paul Günther unterstrich seine solide Laufperformance und erreichte den ersten Platz seiner Altersklasse mit einer Gesamtzeit von 1:34:16h. Fabian Schaffert folgte mit 1:35:07h, Florian Hochwart mit 1:41:51, Nico Scheller mit 1:42:21 und Leon Mattis mit 1:46:27h. Das Herrenteam kam insgesamt auf Platz 5 von 14 teilnehmenden Mannschaften. Im Feld stürzten bei diesen Bedingungen mehrere Fahrer, auch Nico Scheller erwischte es, überstand den Sturz aber zum Glück unversehrt.

Die Damenmannschaft „SG Velosoph Oberbayern“ hatte mit denselben widrigen Bedingungen zu kämpfen und konnte das Rennen ohne Sturz mit einem sehr guten 2. Platz in der Teamwertung abschließen. Das Team ging in der neuen Startaufstellung zusammen mit Velosoph Freising an den Start. Elisabeth Vera Hilfenhaus finishte nach 1:51:55h ins Ziel, Daniela Schranner nach 1:55:04h und Platz 1 in ihrer Altersklasse, Tanja Spielberger nach 1:55:19h (Platz 2 in ihrer Altersklasse) und Jacqueline Klement nach 2:05:31h.

Der Ligawettkampf in Schongau schien für Fabian Schaffert noch nicht genug gewesen zu sein und er stand beim Rothseefestival am nächsten Tag erneut am Start. Hier absolvierte Fabian bei diesmal sonnigem Wetter eine Kurzdistanz. Das Schwimmen fand ohne Neo statt, beim anschließenden Radfahren konnte er ordentlich Druck aufs Pedal bringen und auf der hügeligen Strecke beim starkem Wind einen 40er Schnitt erzielen. Nach einem zügigen Anlaufen musste Fabian dann aber etwas Gas raus nehmen, da ihm Seitenstechen zu schaffen machte. Derart ausgebremst verlief der 10km-Lauf nicht in der sonst gewohnten Zeit. Mit einer Gesamtzeit von 2:11.31h erreichte er Platz 4 seiner Altersklasse.