René Pfaffner war beim Schlosstriathlon Moritzburg und erkämpfte sich im Schlusssprint auf der Mitteldistanz einen 4. Platz in seiner Altersklasse. Das Wasser im Schlossteich war mit ca. 21°C angenehm warm aber ziemlich trüb. Zu beginn der 2000m musste ich ziemlich Schläge einstecken – ich bin zwischen 2 „Schränke“ geraten, wovon einer ziemlich aggressiv und teils unfair unterwegs war. Nach ca. einem Kilometer hab ich es dann geschafft so was wie einen Rhythmus zu finden und versuchte ein paar Techniktipps des letzten Wochenendes umzusetzen. Ich war ziemlich schockiert als ich aus dem Wasser stieg: 32:12 und laut Uhr sogar wirklich 2km – 4,5 min schneller als im Jahr zuvor. Hochmotiviert ging´s dann also auf die Radstrecke. 15°C waren optimal aber es sah nach Regen aus. In der ersten von 2 Runden konnte ich mühelos den 38er Schnitt halten und überholte dabei einige Konkurrenten. Der Wind hat wieder alles gegeben – so denkt man doch, bei einem Rundkurs wird man irgendwann auch mal Rückenwind haben – nein. In Runde 2 begann es dann stark zu Regnen. Noch 4 nasse Pflastersteinstücke waren zu überqueren und da ich mit dem Setup, welches ich auch beim Ironman Frankfurt nutzen möchte, unterwegs war, wollte ich einmal im Leben vernünftig sein, nahm deutlich raus und freute mich auf den Halbmarathon. Nach 02:22 hatte ich die 87km dann absolviert und einen Gesamtschnitt von 37 km/h war abzulesen. Die Freude auf´s Laufen konnte man schon am zweiten Wechsel erkennen und so war ich der zweitschnellste „Wechsler“ im gesamten Feld. Ziel war es den HM in unter 01:24 zu laufen und ich versuchte einen konstanten Pace zu halten. In der ersten der drei 7 km Runden konnte ich einige Mitstreiter einsammeln aber dann wurde das Feld langsam etwas dünn. Vor den Wendpunkten konnte man den Abstand zum Vordermann sehr gut erkennen und so arbeitete ich mich mühsam an meine Konkurrenten heran. Auch 400 m vor der Ziellinie konnte ich dann doch noch einen erkennen, der genauso viele Rundenbändchen hat wie ich und so legte ich nochmal eine Schippe drauf. Besonders erwähnenswert ist jetzt eigentlich nur noch der Krampf 250 m vorm Ziel und der Schlussprint auf den letzten 100 m. Ich will das eigentlich nicht – aber irgendwie ergibt es sich immer 😉 Es ging um Platz 20 gesamt und Platz 4 in der AK – von daher hat´s sich schon gelohnt; Laufzeit: 01:21 – sechst Beste und eine Gesamtzeit von 04:20. Fazit: Wieder ein sehr schöner Wettkampf. Mit Schwimmen bin ich diesmal echt zufrieden und gespannt ob ich beim „Münchner Langstreckenschwimmen“ am kommenden Wochenende eine (für mich) ähnlich gute Leistung erbringen kann. Auf dem Rad hab ich mich zwar gut gefühlt aber Wetterbedingt rausgenommen – da wäre schon noch was gegangen. Laufen: läuft.