Am Sonntag um 8.30 startete der Triathlon von Bad Tölz. Vorschriftsmäßig wurden 14,7 Grad Wassertemperatur gemessen, und damit konnte die gesamte Distanz von 1500 m geschwommen werden. Die Wettkampfbesprechung machte aber darauf aufmerksam, dass das Wasser am Ende der Wettkampfstrecke noch kälter sei und gab Informationen darüber, wie man sich der Wasserwacht und den anderen Hilfskräften bemerkbar machen sollte, wenn es dann gar nicht mehr geht. Die Außentemperatur von 8 Grad und ein wolkenverhangener Himmel über dem Kirchsee dienten nicht dazu, die Stimmung zu heben. Entsprechend wenig Damen (nur 32!) waren am Start, so dass das Teilnehmerfeld für Nadja und Barbara sehr übersichtlich war. Tatsächlich war das Wasser an der letzten Boje noch einmal spürbar kälter, aber da war man ja schon im See und der Ausstieg schon in Sicht. Doch das Wetter verhielt sich wie vorhergesagt: Schon beim Schwimmausstieg kam die Sonne raus und mit jedem Kilometer beim Radfahren stiegen die Temperaturen bis man beim Laufen 15 Grad messen konnte – optimal!

Nadja macht die anfängliche Kälte zu schaffen und konnte ihre Leistung beim Schwimmen und Radfahren nicht abrufen. Sie legte aber mit einer 40.04 auf der hügligen Laufstrecke noch einmal eine Laufzeit hin, die ihr den dritten Platz in der Gesamtwertung und den zweiten in der AK 20 sicherte. Barbara war mit ihren Zeiten und der Platzierung (6. Gesamt, 2. AK) zufrieden, auch wenn ihr das Laufen nach der anspruchsvollen Radstrecke sehr schwer fiel.

Bad Tölz hat wie immer einen top organisierten Wettkampf hingelegt, der mit dem Schwimmen im Kirchsee, dem Radfahren durch eine bergige Strecke im Oberland und der hügeligen Laufstrecke inzwischen schon etwas besonderes ist. Leider hat wohl der gleichzeitige Triathlon in Ingolstadt viele Teilnehmer abgezogen, denn es starteten auch nur knapp 200 Männer. So war es eine kleine, aber feine Veranstaltung.