Nicht nur in Oberbayern, auch im Unterallgäu gibt es Triathlon. So lockte am sonnigen Samstag Ottobeuren mit einer sehr gut organisierten Veranstaltung über die Olympische Distanz. Das Schwimmen wurde im Baggersee absolviert und auf 3 Runden mit zweimaligem Landgang vom je 500 m aufgeteilt. Dass es auch im Unterallgäu ansprechende Erhebungen gibt, zeigte sich beim anschließenden Radfahren. Es waren 2 Runden auf der vollständig gesperrten Radstrecke zu meistern, die unter anderem drei Mal über einen 14 % igen Anstieg führten. Die vom Publikumszuspruch nicht gerade verwöhnten Sportler freuten sich über die begeisterte Anteilnahme der Anwohner, die in den anliegenden Dörfern auf Campingstühlen das lokale Ereignis lautstark begleiteten: „ Jetzt no oimol den Berg nauf, dann gohts bloß no bergab“ Für die gebürtige Allgäuerin Christiane sehr heimatliche Klänge, die sie auf die abschließende 10 km-Laufstrecke in Form von 4 Runden rund um Ottobeuren und durch die Innnenstadt führten. Bei der abschließende Siegerehrung in der Stadtmitte am Fuße der Basilika ließ es sich der Bürgermeister nicht nehmen, die Pokale – auch den an Christiane- persönlich zu übergeben. Sein Kommentar dabei war : „ Am liebsten würde ich ja selber mitmachen“ Na vielleicht klappts im nächsten Jahr. Der Sport hilft ja bekanntermaßen dabei, Stress gut zu verarbeiten und Probleme besser zu lösen.