Fazit: Mein Seitensprung in den Bereich Trailrunning war eine unüberlegte aber ausgezeichnete Entscheidung. Beeindruckt haben mich viele Sachen. Beginnend bei den vielen, sehr angenehmen Bekanntschaften. Zieht man 8 Tage mit demselben „Haufen“ von Ort zu Ort, kommt man zwangsweise in Kontakt und „kennt“ sich. Unbekannte Gesichter sind meist nur die Hotelschläfer. Aber die gehören, wie gesagt, nicht dazu 😛 (Spaß, natürlich gehören auch die dazu. Aber nicht richtig). Allergrößten Respekt dafür, dass sich niemand hat die Laune vermiesen lassen – weder von den täglichen Strapazen nahe der Leistungsgrenze noch vom Wetter. Das Wetter… ja… es hätte schlechter sein können – sagen wir ́s mal so. In den Briefings sprach man meist von „einer kleinen Störung“ oder „…ein System zieht vorbei“. Man hätte auch sagen können: „Es wird kalt, windig und in Strömen regnen – ganztags.“. Aber auch das Wetter hat den TAR 2014 zu dem gemacht, was er ist! Ein RIESEN Lob gehört der Agentur Plan B. Einen Wettkampf über 8 Tage so genial organisieren kann man nur mit Herzblut und das merkte man euch Tag für Tag an. Ihr seid genial. Ohne Scheiß, das ist kein bisschen übertrieben. Die Natur, die uns geboten wurde – abseits der großen Touristenströme – war der Wahnsinn. Danke auch an meinen Teampartner Daniel – ohne Dich und Deine Erfahrung, hätte ich mich die ersten 2-3 Tage so platt gemacht, dass ich mich dadurch die Restlichen hätte quälen oder aufgeben müssen. Dank Dir kann ich meine Leistungsfähigkeit sowohl mit der Herausforderung „Höhenmeter“, als auch mit der Herausforderung „Mehretappenwettkampf“ nun ziemlich genau einschätzen. Obwohl wir uns fast nicht kannten, haben wir meiner Ansicht nach als ausgezeichnetes Team funktioniert und viel Spaß gehabt. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch einen Vergleich zum Triathlon aufstellen. Dies ist mir eingangs schon nur schleppend gelungen und daher lass ich ́s einfach. Was ich beim Triathlon liebe, ist beim Trailrunnning teils anders, aber da liebe ich, dass es anders ist. Macht euch euer eigenes Bild – ich bleib Triathlet aber dies wird nicht mein letzter Ausflug in den Bereich Trail-/ Ultrarunning gewesen sein.