Starnbergerseeschwimmen

Kann ein Wettkampf unter speziellen Hygienevorschriften Spaß machen? Diese Frage konnte man sich im Vorfeld des Starnberger See Schwimmens am 01.08.2020 mit Blick auf die vielen neuen Regeln und Vorschriften durchaus stellen. Aber dem Veranstalter Alexander Fricke ist es wieder einmal gelungen, mit diesem Event mindestens 500 Menschen zu begeistern und zu beweisen, dass auch unter Corona-Auflagen ein erstklassiger Sportwettkampf möglich ist.

Das Tri Team FFB war mit vier Schwimmer vertreten: Steffen Hartig, Dirk Schneider, Jochen Stelzer und André Tittel.
Nach der Registrierung an vier separierten Anmeldepunkten und dem anschließenden Aufenthalt in getrennten Bereichen auf der großen Wiese am Possenhofener Paradies erfolgte der Sprung in den Starnberger See einzeln im Abstand weniger Sekunden. Normalerweise erfolgt der Start aus dem Wasser heraus mit allen Athlet*Innen gleichzeitig, somit ist das diesjährige Startverfahren ungewöhnlich, bietet aber durchaus Vorteile. Keine „Waschmaschine“, wie das wilde Gewusel unter Triathleten genannt wird, wenn mehrere hundert Schwimmer zeitgleich in eine Richtung los spurten, keine Überanstrengung durch zu hektischen Start und die Möglichkeit zum bequemen Überholen. Es war einfach alles ideal an diesem Samstag bei herrlichem Wetter und 24 Grad Wassertemperatur. Eine lange Schlange von Schwimmern mit den roten Badekappen durchquerte den See nach Leoni und wieder zurück.
Als Präsent gab es nach erfolgreicher Querung des Starnberger Sees, ganz den Hygienevorschriften entsprechend, eine Mundschutzmaske mit Triathlon-Logo. Man merkte, dass alle Teilnehmer sehr glücklich waren, in diesem besonderen Jahr einen Wettkampf bestritten zu haben.

Starnbergerseeschwimmen